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Fotos oben: Gegen Montagsspiele

Aktuelle Meldungen:

Unsere Kurve, Mein Verein - Montag darf kein Spieltag sein!

Unter dem Motto “Unsere Kurve, Mein Verein - Montag darf kein Spieltag sein!” bezieht die IG Unsere Kurve klar Position gegen die Montagsspiele in jeder Liga.


Warum gegen Montagsspiele?

Fußball hat viel mit Tradition und alten Werten zu tun. Und traditionell spielten die Mannschaften am Wochenende. Das waren der Samstag und der Sonntag. Hier und da gab es dann mal Spiele an einem Freitagabend. Aber auch hier wurde zuerst in der zweiten Liga “probiert”, um es dann in der ersten Liga regelmäßig einzusetzen. Im wesentlichen ging es ursprünglich ja einmal darum, dass den Zuschauern im Stadion etwas geboten wurde. Also den zahlreich erschienenen Anhängern. Live-Übertragungen waren nur selten im Fernsehen zu sehen. Wer ein aufregendes Spiel sehen wollte musste dazu eben in ein Stadion gehen. Das ging natürlich am Besten wenn man nicht arbeiten musste.


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Fankongress 2016 in Hannover initiiert erfolgreich neue Form des Dialogs
Rund einhundert aktive Fans, von Szenen der verschiedensten
Fußballvereine der 1. bis 4. Spielklasse Deutschlands entsandt, sind am
Karsamstag in Hannover zusammengekommen und haben mit
Vereinsverantwortlichen aus dem ganzen Land über eine neue Form des
Dialogs wie auch über inhaltliche Themen debattiert.

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Fanorganisationen verlassen Dialogstrukturen des DFB

Die unabhängigen Fanorganisationen ProFans, UnsereKurve, Queer Football Fanclubs und F_in ­ Netzwerk Frauen im Fußball haben am 14. Oktober 2015 den bestehenden Fandialog innerhalb der Kommission Sicherheit, Prävention und Fußballkultur beim Deutschen Fußball Bund (DFB) beendet. Ergebnisorientierte Gesprächsbereitschaft und Wertschätzung wurden über Jahre hinweg nicht etabliert. Reform von Dialog­ und Beschlussstrukturen wird gefordert.

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Unsere Kurve fordert BILD-Verzicht aller Bundesliga-Vereine

Fußball ist die schönste Nebensache der Welt. Nicht nebensächlich, sondern das Thema der aktuellen Nachrichten, ist die Flüchtlingswelle und die daraus folgenden Herausforderungen für die europäische Union und die Gesellschaft in unserem Land. Die 36 Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga möchten am Wochenende mit einem „Refugees Welcome“ auf ihrem Trikot ein deutliches Zeichen gegen Fremdenhass und Diskriminierung setzen.

„Diese Aktion ist absolut zu begrüßen“, sagt Robert Pohl, Sprecher der IG Unsere Kurve. Weniger schön ist die Tatsache, dass die BILD-Zeitung als Unterstützer dieser Aktion auftritt. Zum einen hat das Boulevard-Blatt in den letzten Wochen schlagzeilenträchtig mit seiner Berichterstattung das Thema vor allem für Freunde des Populismus intensiv angefeuert, zum anderen stellt sich die Frage, welchen Sinn eine solche Unterstützung für den Fußball hat? Sind die Vereine der Bundesliga mit ihrer Strahlkraft und gesellschaftlichen Verantwortung nicht eigenständig in der Lage, diese tolle Aktion ohne Vereinnahmung und Vorgaben von Verbandsfunktionären und Marketing-Experten durchzuführen? Weil es im Millionengeschäft des Fußballs untypisch ist, einfach aus dem Bauch heraus zu sagen, „Komm, wir machen das jetzt so, weil wir es richtig finden?“

Einzig der FC. St Pauli hat sofort erklärt, die Aktion zu boykottieren, weil man sich nicht vor den Karren einer Sache spannen lassen möchte, die man ohnehin seit Jahren eindrucksvoll, beständig und ohne werbeträchtige Absicht mit Überzeugung durchführt. Die Reaktion des Chefredakteurs Kai Dieckmann, der bei Twitter dem Hamburger Klub in diesem Zusammenhang andichten will, am Millerntor wären keine Flüchtlinge willkommen, setzt der ganzen Sache die Krone auf und verdeutlicht, wie BILD-Verantwortliche ticken.

„Der FC St. Pauli hat richtig reagiert, die Rückmeldungen der Fans bestätigen diesen Schritt. Die erbärmliche Antwort des BILD-Chefredakteurs auf den Boykott der Kiezkicker lässt deshalb nur einen Schluss zu: Alle anderen 35 Proficlubs sind aufgerufen, sich dem Weg von St. Pauli anzuschließen und der BILD-Zeitung keine Plattform zu bieten, die ihr nicht zusteht“, fordert Robert Pohl für die IG Unsere Kurve. „Die Vereine können jetzt unter Beweis stellen, dass ihnen die Meinungen der Fans wichtig sind und deren Interessen in der täglichen Arbeit eine wichtige Rolle einnehmen und berücksichtigt werden müssen“, so Pohl weiter. Andernfalls wäre liegt der Verdacht nahe, dass moralische Werte in der kommerzialisierten Welt des Fußballs, auch in Deutschland, an Bedeutung verloren haben.

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UEFA ignoriert Negativeffekte von Kollektivstrafen - FSE

Von Football Supporters Europe (FSE) erhielten wir heute das Ergebnis der Gesprächsrunde mit der UEFA, bei der es offensichtlich nicht gelungen ist, die UEFA von den Negativeffekten der Kollektivstrafen zu überzeugen.

Der komplette Text von FSE ist hier zu finden.

Wir als Unsere Kurve unterstützen den Standpunkt von FSE nach dem Wegfall von Kollektivstrafen der Verbände. Weiterlesen

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Unsere Kurve sieht sich als Interessenvertretung der Fans aller Vereine und tritt ein für den Erhalt der Fankultur und den Erhalt der Freiräume. Getrennt in den Farben, gemeinsam in der Sache!

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